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1. Europa: Der Kontinent des Friedens und Wohlstands

Es ist kein Zufall, dass seit dem Zusammenwachsen Europas auf dem Kontinent die längste Friedensperiode der Geschichte herrscht. Europa war niemals freier und wohlhabender als heute. Mit dem Beitritt von zehn Ländern im Jahr 2004 zur EU wurde die politische und wirtschaftliche Spaltung Europas endgültig überwunden und die Stabilität nach Osteuropa "exportiert".

Die EU ist darüber hinaus ein globaler Motor für Frieden und Entwicklung
Für die Sicherheit Europas gegenüber Bedrohungen von außen wird in Zukunft noch mehr Zusammenarbeit auf EU-Ebene notwendig sein.


2. Internationalisierung und Europäisierung sichern und schaffen Arbeitsplätze

Arbeitsplatzverlust und Betriebsabwanderungen werden oft dem Prozess der europäischen Integration angelastet.
In Wahrheit hat die internationale Expansion österreichischer Betriebe in den vergangenen 10 Jahren viel mehr Arbeitsplätze gesichert und geschaffen als gekostet. Das WIFO hat nachgewiesen, dass fast jeder zweite neue Arbeitsplatz in Österreich seit 1995 durch die Teilnahme am EU-Binnenmarkt entstand, ein weiteres Viertel durch die Ostöffnung.
Umgekehrt wurde festgestellt: Nur 0,7% aller in Österreich verloren gegangenen Arbeitsplätze waren durch Auslagerung in andere Länder verursacht.


3. Europa nutzt die Chancen der Globalisierung

Europa nutzt seine wirtschaftlichen und politischen Chancen im Jahrhundert der Globalisierung. Die EU ist die größte Handelsmacht der Welt und hat eine ausgeglichene Aussenwirtschaftsbilanz.

Hauptgrund für das schwache Wachstum in Europa und damit für die hohe Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren waren die unzureichenden (Struktur-)Reformen in vielen Ländern der Europäischen Union und damit die schwache Investitions- und Konsumnachfrage in weiten Teilen des Binnenmarkts selbst - und nicht der globale Wettbewerb.


4. Niedrige Preise, mehr Auswahl und mehr Rechte für die Konsumenten

Für die Konsumenten brachte die EU-Mitgliedschaft niedrigere Preise und mehr Rechte. Die Preissteigerung ist seit dem EU-Beitritt in Österreich nur mehr halb so hoch als in der Zeit davor.

Der Euro ist eine sehr stabile und kaufkräftige Währung. Der begleitende Stabilitätspakt sorgte für einen Abbau der Defizite und Schulden der Mitgliedsstaaten.
Bei Lebensmittel sanken laut Statistik Austria die Durchschnittspreise von 1994 bis 2004 sogar absolut um 9%. Im Telefoniemarkt sorgte die EU ganz besonders für Vielfalt, bessere Qualität und geringere Preise.

Auch verbesserten Konsumentenschutz brachte die EU: Zum Beispiel einen verbesserten Rechtsschutz bei Reisen, Krediten oder grenzüberschreitenden Banküberweisungen.


5. Gemeinsame Projekte stärken alle

4.500 österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen beteiligten sich bisher an gemeinsamen EU-Forschungsprojekten und sorgten damit ganz wesentlich dafür, dass Österreich den Anschluss an die Technologieentwicklung behält.

10.000 Jugendliche (Schüler, Lehrlinge und Studenten) nehmen jedes Jahr an von der EU geförderten Austauschprogrammen teil und fördern damit die europaweite Wissensvernetzung.

Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und den Wettbewerb mit anderen Weltregionen zu bestehen, brauchen wir in Europa noch viel mehr Zusammenarbeit: bei der gemeinsamen Kriminalitätsbekämpfung, der gezielten Einwanderungspolitik oder dem Gesundheitsschutz.


6. Die EU als schlankste und billigste Verwaltung europaweit

Alle Vorteile aus der europäischen Zusammenarbeit werden von einer extrem schlanken Bürokratie und zu geringsten Kosten erbracht. Ein Vergleich: Während in der EU 30.000 Beamte für 450 Mio. Bürger arbeiten, sind es in Österreich 191.000 Beamte für 8 Mio. Bürger oder in Wien 80.000 Beamte für 1,5 Mio. Bürger.

Die Nettozahlungen, die Österreich im Durchschnitt der letzten 5 Jahre an die EU geleistet hat, betragen auf jeden Österreicher umgelegt ca. 4 € im Monat.


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